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Die strategische Bedeutung des Webs in der Kommunikation von Unternehmen wächst ständig. Damit wachsen auch die Flut von Texten, Bildern und Videos, die sie über Websites intern wie extern publizieren, und die Ansprüche an die Qualität. Web Content Management wird zu einer Schlüsseltechnologie – und ein leistungsfähiges Content Management System zu einer Schlüsselressource.
Unternehmen haben schon länger erkannt, dass das Angebot von qualitativ hochwertigem und aktuellem Content im Web für die Information und Interaktion mit Kunden, Lieferanten und auch Mitarbeitern erfolgskritisch ist. Damit ist aber auch der Aufwand für die ständige Aktualisierung und Pflege des Auftritts gestiegen. Deshalb ist es mittlerweile Standard, dafür ein Content Management System (CMS) einzusetzen. Denn damit können Unternehmen ihre Websites, wenn sie einmal gestaltet und programmiert sind, selbst laufend aktualisieren.
Was ein CMS können muss
Grundsätzliche Anforderungen an ein CMS sind leichte Bedienbarkeit und – speziell bei international tätigen Unternehmen – die Möglichkeit, dass sich die Websites in mehreren Sprachen effizient pflegen und um weitere Sprachen erweitern lassen. Denn die Mitarbeiter, die den Content aktualisieren, arbeiten oft verstreut an verschiedenen Orten, sprechen häufig unterschiedliche Sprachen und sind in der Regel technisch nicht so fit, dass sie komplexe Seiten programmieren können. Wichtig ist auch, dass das CMS automatisch das Corporate Design einhält, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten: Ein Autor kann nicht plötzlich eine Überschrift lila und fett machen, weil es ihm besser gefällt. Zudem muss das System gewährleisten, dass eine Aktualisierung an einer Stelle automatisch für den ganzen Webauftritt übernommen wird.
Kalkulierbare Kosten, die nicht im Lauf des Projekts durch aufwändige Anpassungen in die Höhe getrieben werden, technische Flexibilität durch offene Schnittstellen, über die Content aus anderen im Unternehmen vorhandenen Systemen ausgetauscht werden kann, und modulare Erweiterbarkeit und Ausbaufähigkeit sind weitere Bedingungen. Gut beraten ist man auch mit einer Reportfunktion, mit der sich nachprüfen und korrigieren lässt, dass Inhalte fehlerfrei sind, der User die gewünschten Informationen schnell findet, Bilder richtig benannt sind und Links zum gewünschten Ziel führen.
In Zeiten von Web 2.0 sind diese Anforderungen noch gestiegen. Mit einem CMS muss man heute auch einfach mit Bildern und Videos, User Generated Content und interaktionsreichen Funktionalitäten umgehen können. Redakteure und auch User müssen Inhalte in der Website einfach in WYSIWYG (What You See Is What You Get) selbst editieren können (Inline-Editing), beim Verwalten komplexer Inhalte unterstützt werden und Inhalte einfach in Portale und andere Anwendungen integrieren können.
Open-Source auch für Unternehmen
Publicis Modem hat ein CMS, das all diese Anforderungen erfüllt: openEngine. Basis ist ein Open-Source-System, das auch frei und ohne Kauf- oder Lizenzkosten aus dem Web herunter geladen werden kann und von einer Open-Source-Community kontinuierlich optimiert wird. Allein durch diese Flexibilität ist openEngine, das inzwischen in der weiterentwickelten Version 3.0 verfügbar ist, vielen kommerziellen CMS überlegen. Die Benutzeroberfläche basiert vollständig auf dem Javascript Framework ExtJS. Eine integrierte Workflow-Engine und ein Gruppen-basiertes Zugriffskonzept ermöglichen die Definition von unternehmensweiten Berechtigungsstrukturen. Das Backend ist komplett Event-basiert aufgebaut, um Systemerweiterungen und Module an jeder Stelle in der Anwendung integrieren zu können.
Durch die konsequente Nutzung von modernen Web-Standards und der Datenspeicherung im XML-Format kann man außerdem den Ausgabekanal für den Content frei wählen – ob Webbrowser, mobile Endgeräte oder auch das iPAD.
Für Unternehmen, die eine komplette CMS-Lösung mit Full-Service und Hosting benötigen, ist die Version openEngine 3.0 Corporate ASP das Richtige. Sie basiert auf einem intuitiven Inline-Guided-Editor auf XML/XSLT-Basis und wird von Publicis Modem als Application Service Provider betreut. Publicis Modem kümmert sich um Updates, Hosting, Pflege des Systems und Support. Auf Wunsch wird auch Content gepflegt und das via Support Budget angeboten. Diese Version ist unter anderem auch beim Webauftritt des Global Players Siemens im Einsatz, bei dem nicht nur die globale Website www.siemens.com, sondern außerdem rund 30 Regionalseiten und 90 Kampagnen-Landingpages damit betreut werden. Sie ist aber nicht nur für große Unternehmen, sondern auch für Mittelständler interessant.